Unsere Leistungen im Detail

Medikamentöse Schmerz- und Symptombehandlungen

Medikamentöse Schmerz- und Symptombehandlungen

Unser Antrieb ist es, dass Sie Ihr Leben schmerzarm gestalten können. Dabei legen wir größten Wert auf einen möglichst ursachenorientierten und nebenwirkungsfreien Behandlungsansatz. Die Schmerz- und Symptombehandlung durch sorgfältig und individuell ausgewählte Medikamente stellt hierbei einen wichtigen und wertvollen Baustein dar.

Nerven- und Plexusblockaden

Mit der Technik von Nerven- und Plexusblockaden werden sensible Nervengeflechte durch Injektionen von Lokalanästhetika betäubt und so eine effektive Schmerzlinderung erzielt. Die Anwendungsgebiete betreffen z.B. Nervenschmerzen, die ihren Ursprung im Bereich der Arme oder der Beine haben.

Nerven- und Plexusblockaden
Akupunkturbehandlungen
 

Akupunkturbehandlungen

Eine medikamentenfreie oder ergänzende Schmerztherapie bietet uns die Behandlung durch Akupunktur. Bei dieser Methode zur Schmerzlinderung greifen wir auf eine fast 3000 Jahre alte Medizin chinesischen Ursprungs zurück und können - praktisch nebenwirkungsfrei - bei zahlreichen Indikationen gute Erfolge erzielen. Beispiele sind:

  • Chronische Rückenschmerzen
  • Arthroseschmerzen der Kniegelenke
  • Migräneerkrankungen
 

Rückenmarknahe Injektionstherapien und Infiltrationen an der Wirbelsäule

Schmerzen des Stütz- und Bewegungssystems belasten das Leben eines Erkrankten in großem Umfang. Eine beschwerdefreie Belastung des gesamten Körpers ist nur wenig bis gar nicht möglich. Oft sind die Betroffenen dadurch sowohl in ihrem privaten als auch im beruflichen Alltag stark eingeschränkt.

Effektive Schmerzlinderung können rückenmarknahe Injektionstherapien und Infiltrationen an der Wirbelsäule bieten, die in unserer Praxis mit größter Erfahrung und Sorgfalt durchgeführt werden. Die Anwendungsgebiete einer solchen Therapie sind beispielsweise:

  • Akute und chronische Rückenschmerzen
  • Diskusprolaps (Bandscheibenvorfall)
  • Diskusprotrusion (Bandscheibenvorwölbung)
  • Spinalkanalstenose (Wirbelkanalverengung)
  • Postnukleotomiesyndrom (späte Komplikation einer Bandscheibenoperation
Rückenmarknahe Injektionstherapien und Infiltrationen an der Wirbelsäule
Triggerpunktbehandlungen und neuraltherapeutische Infiltrationen
 

Triggerpunktbehandlungen und neuraltherapeutische Infiltrationen

Ein hoher Prozentsatz von Schmerzen ist auf Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur zurückzuführen. Die Triggerpunktbehandlung in unserer Praxis hat das Ziel der Beseitigung dieser lokal druckempfindlichen Punkte von denen sogenannte übertragene Schmerzen ausgehen.

Zur Triggerpunktbehandlung stehen uns zahlreiche Möglichkeiten durch manuelle Techniken, Akupressur, Akupunktur und neuraltherapeutische Infiltration zur Verfügung. Bei der Infiltrationsbehandlung wird ein Lokalanästhetikum direkt in die schmerzhaften Strukturen infiltriert, so dass der therapeutische Effekt sofort spürbar ist.

 

 

 

 

 

Transkutane elektrische Nervenstimulationen (TENS)

Die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS; transcutaneous electrical nerve stimulation) ist eine elektromedizinische Reizstromtherapie die in unserer Praxis zur Schmerzlinderung eingesetzt wird. Bei diesem Behandlungsweg werden über Elektroden elektrische Impulse auf die Hautoberfläche in der Nähe des Schmerzherdes übertragen. Die Therapie selbst ist nicht schmerzhaft und verschafft durch Anregung absteigender hemmender Nervenbahnen im Rückenmark sowie durch körpereigene Endorphinfreisetzung eine Schmerzlinderung frei von Nebenwirkungen.

Die TENS-Therapie ist bei ausgewählten chronischen Schmerzformen eine anerkannte Kassenleistung. Die Kosten für die Miete eines Therapiegeräts und in Einzelfällen auch für die Anschaffung werden dann von der Krankenkasse erstattet.

Transkutane elektrische Nervenstimulationen (TENS)
Lokalanästhetika-Infusionen

Lokalanästhetika-Infusionen  

Hierbei werden Lokalanästhetika zur Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Durchblutungsförderung eingesetzt. Dies geschieht durch intravenöse Infusion unter Überwachung von Herzrhythmus, Blutdruck und Sauerstoffsättigung. Je nach Stärke der Schmerzen und Dauer der Schmerzsymptomatik werden die Behandlungen in verschiedenen zeitlichen Abständen durchgeführt, um mittelfristig zu einer dauerhaften Linderung zu gelangen. Anwendungsgebiete sind insbesondere:

  • Chronische Nervenschmerzen
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Halswirbelsäulensyndrome
  • Entzündliche Schmerzsyndrome
  • Fibromyalgie

Ganglionäre Opioidanalgesien

Insbesondere zur Behandlung von Nervenschmerzen der Kopf-, Gesichts- und Halsregion aber auch des Armes ist die Anwendung ganglionärer Opioidanalgesien ein hochwirksames und sicheres Verfahren. Hierbei wird die Funktion vegetativer Nervengeflechte mit Hilfe sehr dünner Kanülen und spezieller Betäubungsmittel positiv beeinflusst. Einsatzgebiete sind beispielsweise:

  • Gesichtsneuralgien
  • Schmerzhafte Nervenschäden des Armes oder der Hand
  • Chronisch regionales Schmerzsyndrom (Morbus Sudeck)
Ganglionäre Opioidanalgesien
Medizinische Hypnose

Medizinische Hypnose

Die Hypnosetherapie ist eine sehr sanfte Methode zur Schmerzbewältigung. Diese Art der Therapie bietet häufig einen besonders effektiven Zugang zur Kontrolle des Schmerzes. Im Zustand der hypnotischen Trance ist es möglich, die Schmerzempfindlichkeit stark herabzusetzen oder den Schmerz sogar vollständig auszuschalten. Erklärtes Ziel dabei ist, in einem überschaubaren Zeitraum die Technik der Selbsthypnose zu erlernen, weiterzuentwickeln und konsequent zur Symptomkontrolle einzusetzen.

Psychosomatische Grundversorgung

Die Klärung von Problemkonstellationen und daraus abzuleitenden therapeutischen Behandlungsempfehlungen erreichen wir durch unsere psychosomatische Differentialdagnostik.

Hierbei steht die Erfassung von Strukturen der Persönlichkeit im Vordergrund, um die Entstehungshintergründe von Schmerzen und somit das Leiden der Patienten bestimmen zu können. Oftmals kommt diese Versorgungsform zum Tragen, wenn Schmerzen nicht ausschließlich durch körperliche Beschwerden bedingt werden.

Psychosomatische Grundversorgung